Im Rhythmus des Mondes – Yoga und Mondkraft in Verbindung leben
- roswithayoga
- 27. Juli
- 4 Min. Lesezeit
„Alles in der Natur lebt in Zyklen. Auch du.“
Ganz beseelt von der Yoga Einheit zum Neumond, möchte ich dir die Verbindung Yoga und Mond näherbringen.
Der Mond (Sanskrit: Chandra चन्द्र) begleitet uns still und kraftvoll durch unsere Nächte und unser Leben. Die Mondin symbolisiert die weibliche Energie. Viele Frauen spüren intuitiv, dass der Mond mehr ist als ein Himmelskörper: Er ist ein Spiegel unserer eigenen Zyklen, ein Symbol für Wandel, Loslassen, Neubeginn – und für tief verbundene Frauenkraft.

Yoga im Westen – ein Weg zurück zur Verbundenheit?
In der westlichen Welt ist Yoga für viele ein körperliches Training geworden – mit Fokus auf Fitness, Beweglichkeit oder Stressabbau. Das ist an sich wertvoll, doch es bleibt oft an der Oberfläche. Der ursprüngliche Sinn von Yoga reicht viel tiefer: Yoga bedeutet „Einheit“ oder „Verbindung“ – mit dir selbst, dem Leben, der Natur, dem Göttlichen (oder Universum, Quelle - welcher Begriff für dich stimmig ist).
In seiner Essenz ist Yoga ein ganzheitlicher Weg, der Körper, Geist, Atem, Energie/Prana und Bewusstsein miteinander vereint. In den alten yogischen Traditionen wurde Yoga nicht nur praktiziert, sondern gelebt – im Einklang mit den Rhythmen der Natur, mit Ritualen, Stille, Meditation und energetischem Wissen.
Diese Wurzeln dürfen wir im Westen wiederentdecken – nicht als Dogma, sondern als Einladung, uns authentisch und intuitiv zu verbinden. Besonders Frauen hilft es, wenn sie Yoga nicht als Leistungsformat, sondern als zyklisches, weibliches Erleben praktizieren.
Warum Yoga & Mondenergien zusammengehören
Yoga schenkt uns Raum, uns zu spüren. Der Mond schenkt uns den Rhythmus, in dem wir das tun können. Gemeinsam wirken sie wie ein heilendes Duo:
• Der Neumond lädt zum Innehalten, Fühlen und Ausrichten ein.
• Der Vollmond bringt Klarheit, emotionale Tiefe und kraftvolle Erkenntnisse.
• Die abnehmende Phase ist ideal für Loslassen & Reinigung.
• Die zunehmende Phase schenkt Aufschwung und kreative Schubkraft.
Wenn wir Yoga nicht nur körperlich, sondern zyklisch üben – orientiert an den Mondphasen –, entsteht eine tiefere Verbindung zu uns selbst und zur Natur.
Was das mit weiblicher Kraft zu tun hat
Frauen sind zyklische Wesen – körperlich, seelisch und energetisch. Unsere inneres Wesen verändert sich im Monatsverlauf: Wir sind mal offen und kreativ, mal ruhig und nach innen gewendet. Der Mond erinnert uns daran, dass Veränderung nicht Schwäche, sondern Weisheit ist.
Indem wir die Mondphasen bewusst in unsere Yogapraxis und unser Leben integrieren, nähren wir genau diese weibliche Qualität: Empfänglichkeit, Intuition, Verbundenheit und Wandlungsfähigkeit.
Das hat nichts mit Esoterik zu tun – sondern mit einer Rückverbindung an eine uralte, fast vergessene Körperweisheit.
Warum Yoga & Mondenergie so kraftvoll für Frauen sind:
🌑 Neumond: Rückzug, Neuausrichtung, Visionen
🌕 Vollmond: Erkenntnis, Strahlen, Loslassen
🌗 Abnehmender Mond: Reinigung, Erdung
🌓 Zunehmender Mond: Kreative Kraft, Fokus
So kannst du Mond und Yoga im Alltag leben
🌑 Neumond-Ritual: Neubeginn
Zeit für Innenschau & Ausrichtung
Reflexionsfragen: Was darf neu entstehen? Was wünsche ich mir?
Yogapraxis: Sanfte, nach innen gerichtete Asanas, Atemarbeit, Meditation
🌕 Vollmond-Ritual: Loslassen & Leuchten
Feiere dich, nimm Raum ein
Reflexionsfragen:Was will ich loslassen? Was darf strahlen in mir?
Yogapraxis: Öffnende Herz-Asanas, Mantra, Mondgruß, Klang & Kreis
🌗 Abnehmender Mond: Reinigung
sanftes Yoga, leichte Twists/Drehungen, längere Shavasana
Kleine Dinge bewusst verabschieden (z. B. Gegenstände, Gedanken)
🌓 Zunehmender Mond: Energie aufbauen
Kräftigende Flows, Visualisierungen, kreative Impulse
Einen Einfluss hat auch das Zeichen in dem die Mondin steht, der Neumond im Juli war im Löwe!
Yoga & Mond – Asanas
🌕 Asana | 🌸 Wirkung | 💡 Impuls |
Balasana (Kindhaltung) | Rückzug, Geborgenheit, Hingabe | „Ich darf loslassen und vertrauen.“ |
Supta Baddha Konasana (liegende Schmetterlingshaltung) | Herzöffnung, Entspannung im Becken | „Ich empfange die Weisheit meines Körpers.“ |
Ardha Chandrasana (Halbmond) | Verbindung zur Mondenergie, Gleichgewicht, innere Kraft | „Ich bin verbunden mit dem Zyklus des Lebens.“ |
Malasana (Yogahocke) | Beckenraum, Weiblichkeit, Erdung | „Ich vertraue meiner weiblichen Kraft.“ |
Viparita Karani (Beine an der Wand) | Regeneration, Lymphfluss, intuitive Einkehr | „Ich empfange Ruhe und Stille.“ |
Mini-Praxisimpuls für dich
Nimm dir heute Abend 10 Minuten Zeit für dich:
1. Setz dich auf deine Matte, schließe die Augen, atme bewusst.
2. Spüre den Mond (falls sichtbar) oder stelle ihn dir vor.
3. Lege eine Hand aufs Herz, eine auf den Bauch.
4. Atme ein mit dem Mantra: „Ich empfange“, aus mit: „Ich vertraue“.
5. Bleibe einige Atemzüge in dieser inneren Stille.
Mantra und Mond
📿 Mantra | 💬 Bedeutung | 💫 Empfehlung |
Om Somaya Namaha | „Ich verneige mich vor der Mondkraft.“ | Für Verbindung zur inneren Stimme & dem Mondzyklus |
Lokah Samastah Sukhino Bhavantu | „Mögen alle Wesen glücklich und frei sein.“ | Am Ende der Praxis zur Ausdehnung von Mitgefühl |
Aim Hrim Klim Chamundaye Viche | Kraftmantra der göttlichen Weiblichkeit | Stärkung der Shakti-Energie, kraftvoll bei Vollmond |
So Ham | „Ich bin das.“ | Für stille Meditation, Atemfokus und Identität im Sein |
Fazit: Dein weiblicher Weg im Einklang mit Mond
Yoga und der Mond zeigen dir: Du darfst zyklisch sein. Du musst nicht immer gleich funktionieren. Es ist okay, leise zu sein. Es ist kraftvoll, Nein zu sagen. Und zutiefst weiblich, JA zu sagen – zu dir selbst.
Einladung: Vollmond Yoga Abend
Do. 7.August 2025 • A-8101 Gratkorn • 19:30–21:00 Uhr
🌕 Yoga • Klang • Impulse • Mantra • Kreisritual
Verbinde dich mit deinem Rhythmus.
Erlaube dir, dein Leben bewusst nach innen zu wenden.
Und aus dieser Mitte heraus kraftvoll zu wirken.
Von Herzen,
Namaste
Roswitha



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